Triathlon Obergrafendorf 2016

Nach einem halben Jahr ohne einen einzigen Wettkampf ging am 7.5. die Triathlonsaison 2016 für mich los. Bei schönem, aber windigen Wetter fiel der Startschuss der ersten Startwelle um 13:40 Uhr. Nachdem es in den letzen Wochen sehr viel regnete wurde das Schwimmen aufgrund der Wassertemperatur von etwa 14 Grad auf eine Runde gerkürzt.

Schwimmen


Wie in Obergrafendorf üblich war der erste Teil des Schwimmens sehr eng. Nach etwa 150m kommt eine Engstelle von etwa 3m. Nachdem ich ein paar Tritte und einen harten Schlag gegen meine Schwimmbrille abbekommen habe ging das restliche Schwimmen ganz gut. Ich lief nach 12:17 Minuten über die Zeitnehmungsmatte am Eingang der Wechselzone (33. Platz). Dies entspricht etwa dem was ich derzeit Schwimmen kann.

Radfahren


Bei der Radstrecke in Obergrafendorf muss eine Runde vier mal absolviert werden. Pro Runde muss dabei ein Anstieg von etwa 60hm absolviert werden. Der starke Wind machte das Radfahren nicht einfacher. Am ersten Teil der Strecke war starker Rückenwind und mir gingen beinahe die Gänge aus. Für die Challenge Samorin und Podersdorf muss ich mir diesbezüglich etwas überlegen. Mit 1:01:46 und den 15. Rang passt die Radform soweit. Meine gemessene Durchschnittsleistung von 249W ist deutlich weniger was ich fahren kann und passt auch nicht zur Herzfrequenz von 159 BPM. Ich hatte schon bei den letzen Trainingseinheiten den Eindruck, dass die Werte die die Vektorpedale liefern nicht konsistent sind. Hier plane ich einen Test um herauszufinden ob dies wirklich der Fall ist.

Laufen


Endlich läuft es beim Laufen besser. Mit 41:18 Minuten konnte ich meine Bestzeit im Triathlon deutlich verbessern. Vor allem nach den desaströsen Laufleistungen im letzten Jahr ein wahrer Lichtblick für die Zukunft. Ich habe beim Laufen alles gegeben und es war echt hart. Mit 167 BPM Durchschnittspuls konnte ich mich auch höher belasten. Die Laufstrecke ist recht schön, ein Teil geht dabei um einen Teil des Sees und über die Brücke, der Rest ist eine Wendepunktstrecke entlang der Pielach. Insgesamt sind 3 Runden von je 3.3km zu absolvieren.

Ergebnis

Mit meiner Endzeit von 1:56:59 bin ich sehr zufrieden. Damit erreichte ich den 5. Platz in meiner Altersklasse und den 21. Gesamtplatz. Zum ersten Mal war ich auch schneller als unsere Top URC Athletin Simone Fürnkranz. Ich konnte mein derzeitiges Potential ausschöpfen und freu mich schon sehr auf die nächsten Bewerbe.

Hier die Tabelle von Triathlon Ranking:
Schwimmen
Radfahren
Laufen
Gesamt
Zeit: 00:12:17
Bester: 00:10:01 (T. Thalhammer)
Diff: +00:02:16 (22.63%)
Zeit: 01:01:46
Bester: 00:57:38 (C. Schwab)
Diff: +00:04:08 (7.17%)
Zeit: 00:41:16
Bester: 00:33:42 (A. Silberbauer)
Diff: +00:07:34 (22.45%)
Zeit: 01:56:59
Bester: 01:48:42 (A. Silberbauer)
Diff: +00:08:17 (7.62%)
Hier auf Garmin Connect:


Verpflegung

Obergrafendorf war für mich die Generalprobe für mein erstes Saisonhighlight: die Triathlon EM in Lissabon. Daher habe ich auch die Verpflegung getestet und bin damit ganz zufrieden. Ich habe auch die aktuelles Carb-Load Strategie (von Caroline Rauscher empfohlen) getestet: 2 Tage vor dem WK: 10gKH/kg, 1 Tag vorher 5gKH/kg, mit möglichst wenig Ballaststoffen und Fett. Vor allem die Menge 2 Tage vorher ist gar nicht so einfach rein zu bekommen. Dank Cola und Sport-Gummis habe ich es aber hinbekommen. Im Wettkampf habe ich eine recht hohe Kohlenhydratmischen getestet: High5 Iso am Rad mit 100gKH/l und beim Laufen alle 20 Minuten ein High 5 Gel mit Wasser von der Labestation. Die Verpflegung im Wettkampf ging gerade so - etwas schlecht war mir die ganze Zeit - dafür konnte ich das Rennen voll durchziehen. Dadurch, dass ich in Istrien mit dem Regi bereits so gute Erfahrung gemacht habe werde ich mir aber für die Mitteldistanzrennen im Sommer die Pampe von NFT-Sport mischen lassen.